Aktuelle Themen 

 

- Gedanken zur Jahreslosung 2019

 

 

- Von Frauen für Frauen

 

 

- Was soll das mit der Liturgie?!

 

 

- Rüstzeiten

 

 

- Ephorales Jahr der Erprobung

 

 

Gedanken zur Jahreslosung 2019

 

Suche Frieden und jage ihm nach.

Psalm 34,15

 

„Der hat es ja eilig“, sagen wir, wenn jemand an uns vorbeistürmt. Ein wichtiger Termin steht an, ein Zuspätkommen kann sich negativ auswirken. Wer den Bus oder die Bahn nicht rechtzeitig geschafft hat, ist zu spät gekommen. Wir kennen den Satz: „ Wer zu spät kommt,...“

Bisher habe ich noch nicht erlebt, es in diesem Zusammenhang des Friedens zu sehen. Da ist jemand eilig bei der Sache, um Frieden zu stiften. Öfters erleben wir, dass Menschen schnell unterwegs sind, wenn Unfrieden angestiftet wird.

Den Gemeindebrief erhalten Sie im Dezember und er reicht bis in den Januar. Für Dezember steht der Monatsspruch: „ Als sie den Stern sahen, wurden sie froh“. Sicher jagten die Weisen aus dem Morgenland nicht dem Stern hinterher, aber sie gingen kontinuierlich. Sie ließen sich auch nicht von König Herodes abhalten.

Dem Frieden nachzujagen ist ja nicht nur eine Frage der körperlichen Fitness. Es ist vor allem auch eine Einstellung des Herzens. Unentwegt dem Frieden hinterher zu sein, baut auf. Das betrifft die eigene Persönlichkeit, die Beziehung zu den allernächsten Menschen und wirkt sich auch im Ort aus.

Diese alte Aufforderung, Friedenssucher zu sein, wird leider bis heute zu wenig beachtet. Im Normalfall wollen die meisten Menschen Frieden. Mitunter sind die Wege dahin unterschiedlich. In dem Satz vor unserer Jahreslosung steht: „Lass ab vom Bösen und tu Gutes“. Nur die aktive Haltung, Böses zu lassen, schafft Möglichkeiten für den Frieden. Hass, Streit, Verbitterung und Gewalt sind guter Nährboden des Bösen. Da wächst nichts Gutes. So sind wir alle aufgefordert, in uns damit zu beginnen. Wenn ich darauf warte, dass mir andere friedlich begegnen, kann das manchmal enttäuschend sein. Unabhängig wie andere entscheiden, soll jeder bei sich selbst anfangen, Wegbereiter des Friedens zu sein. Wir besingen das in der Weihnachtszeit und brauchen es doch ein ganzes Jahr lang. Ich staune immer wieder über die Geduld, die Gott mit uns Menschen hat. Immer wieder schenkt er uns Möglichkeiten, im Frieden zu leben. Nutzen wir sein Vertrauen zu uns und sagen auch heute „JA, ich will Frieden und lasse mich nicht abhalten ihn immer wieder zu suchen und zu leben. Amen.“

Eine erfüllte Weihnachtszeit sowie Frieden für das Neue Jahr unter dem Segen Gottes wünschen Ihnen

die Mitarbeiter, die Kirchenvorstände un Ihr Pfarrer Uwe Winkler

 

 

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Von Frauen für Frauen

Im neuen Jahr treffen wir uns das erste Mal am 15. Januar. Da wollen wir zusammen mit Uwe Winkler die Jahreslosung bedenken. Beginn ist wie gewohnt 19.30 Uhr im Pfarrhaus Augustusburg.

Wir freuen uns auf Sie/Euch, Silke und Hanna

 

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Was soll das mit der Liturgie?!

„Kyrie eleison“ ­ „Ehr sei dem Vater und dem Sohn“ ­ „Halleluja“ – diese und viele weitere Gesänge bilden Bausteine in unserem Gottesdienst. Viele Fragen stellen sich aber: Warum feierten schon vor 1000 Jahren die Christen Liturgie und warum werden wir sie auch in Zukunft feiern?

Wo hat der Text seinen Ursprung und was hat er zu bedeuten?

Wo kommen die Melodien her?

Interessante Details werden von Pfarrer Uwe Winkler und Kirchenmusiker Pascal Kaufmann in allen drei Schwesterkirchgemeinden aufgedeckt werden.

20. Januar I 10:00 Uhr I Augustusburg, Kreuzung

 

 

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Rüstzeiten

Kirchenvorstands-Rüstzeit

Die Kirchenvorstände unserer Schwesterkirchgemeinden sind vom 11. ­ 13. Januar 2019 wieder im Bethlehemstift in Hohenstein­Ernsttal zur Klausurtagung. Pfr. R. Kutsche begleitet uns in dieser Zeit. Wir werden diese Zeit nutzen für ein gutes Miteinander, auf Gott zu hören, die Strukturplanung unserer Region zu bedenken und zu überlegen, was gut ist für unsere Gemeinden. Wir bitten um Begleitung in der Fürbitte.

 

Konfirmanden-Rüstzeit

Unsere Konfirmanden-Rüstzeit mit der Gemeinde Niederlichtenau findet in der Zeit vom 19. - 23. Februar 2019 in Hormersdorf statt. Bitte betet jetzt schon für diese Zeit und die Teilnehmer um den Segen Gottes.


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Ephorales Jahr der Erprobung

Warum es Mut, mich und die eigene Gemeinde braucht...

Gottes Geist – Bewegung!

Vieles wird von dieser Bewegung getragen.

Vor allem aber seine Kirche.

Die Gemeinden, in denen wir leben, sind diese Kirche vor Ort.

Eine bunte Gemeinschaft von Gott bewegt.

Nur bewegt sich heute Vieles nicht mehr wie früher.

Gottesdienstbänke bleiben leer, Kreise bluten aus, Zahlen gehen zurück...

Dabei wollen wir doch gern erhalten, was an lebendiger Bewegung bisher vorhanden war.

Die Reaktion?

Die Reaktion ist wie beim Drachensteigen, wenn der Drachen anfängt, zu taumeln und zu

sinken:

Wir rennen! Wir strengen uns noch mehr an!

Tun das gleiche wie immer, nur noch intensiver!

Damit in Bewegung bleibt, was sich doch auch bisher bewegte...

Wie lange halten wir so durch, wenn nicht der Wind, sondern wir die Bewegung machen?

Manche sind enttäuscht und erschöpft. Manche packen ein! „Warum bewegt Gott nicht mehr in seiner Kirche?“

Nun, Gottes Geist weht!

Und Kirche ist dort, wo er weht.

Vielleicht nicht immer auf dem gleichen Feld wie früher. Aber dann woanders.

Wo Kirche das erkennt, muss sie nicht einpacken.

Was wäre, wenn wir weniger rotieren, sondern wieder mehr hinschauen, wo Gottes Geist Menschen jenseits unserer Kerngemeindegrenzen bereits anspricht und bewegt? Was wäre, wenn wir probieren würden, neben den vertrauten Arbeitsfeldern unserer Gemeinden auch neue zu erproben?

Wir können diese Bewegung nicht machen, die Kirche und Gemeinden vor Ort trägt. Dauerhaft zu rennen und zu rotieren, ersetzt den Wind nicht, sondern erschöpft und frustriert.

Aber wir können in Ruhe wahrnehmen, wo Gottes Geist bereits etwas bewegt.

Und wir können den Mut aufbringen, dieser Bewegung nachzugehen, indem wir neue Felder kirchgemeindlichen Handelns erproben.

Ein ganzer Kirchenbezirk macht sich nun auf den Weg und zwar als Erprobungsgemeinschaft, bestehend aus den einzelnen Gemeinden.

Dabei geht es darum, voneinander und miteinander zu lernen, wie es eben aussehen kann, Gottes Geist nachzugehen.

Was dieses Projekt „Jahr der Erprobung“ in der eigenen Gemeinde bedeuten kann, hängt keineswegs allein

vom Kirchenvorstand ab, sondern von allen Gemeindegliedern, die sich herausfordern lassen, Neues missionarisch zu erproben.

Dem Kirchenvorstand wurde das Projekt samt Ablauf und Vorgehen bereits präsentiert und

Flyer zur Verfügung gestellt. Konkrete Informationen über die Beteiligung und den Stand der Dinge vor Ort erhalten sie beim Kirchenvorstand selbst.

Tiefere Einblicke in die Grundgedanken des Projektes und in dessen Verlauf sind zudem über die Internetseite der Ephorie, bzw. über

www.jahr-der-erprobung.de zugänglich.

                   

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